100. Geburtstag - 03.04.2006



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Dichters Pfingstgedanken



Daß Gott erbarm!
Ehe der Geist auf die Erde kam, wie war sie arm,
daß es damals schon Sterne gab, Vögel und Blumen am Rain,
man kann es kaum glauben, aber es muß wohl so sein.

Aber dann kam der Geist und er war wie ein Feuer
und die Welt ward neu in ihm und wird immer neuer
auch am heutigen Tage!
Ich weiß wohl, was ich sage.

Mögt ihr es nun glauben oder nicht.-
Aber ohne den Geist ist alles trübe und dumpf,
bleibt stecken im Sumpf.-
Auch mein Gedicht,

wie ich mich damit quäle,
wenn es den Geist nicht hat, so fehlt ihm die Seele
doch das zu wissen, ist uns verwehrt,
wie sehr man es auch begehrt.
In hundert Jahren
wird es vielleicht einer erfahren.
Pfingsten 1946