100. Geburtstag - 03.04.2006



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Stationen meines Lebens

Soldin / Neumark in den Jahren 1943 - 1945


S o l d i n, eine kleine, märkische Stadt mit einem schönen See
und einer großen Backsteinkirche wurde die nächste Heimat für die große Familie.
Das Pfarrhaus war leer, der Pfarrer wohnte im Klostergebäude an der Schule
und so gab es für die Mutter und die Kinder endlich etwas mehr Ruhe und Gleichmaß.
Ja und später sollten sie ja nach Elbing ziehen, wo der Vater schon seinen Dienst tat.
Am 20.Dezember 1943 wurde als achtes Kind G o t t f r i e d geboren, er kam 4 Wochen zu früh
und mit einem Löwenmut kämpfte die Mutter um das Leben dieses Kindes,
das in dieser Zeit des unwerten Lebens mit seiner Kraftlosigkeit von der Ärztin verachtet wurde.


Soldin - Januar 1944
Noch einmal gab es für uns diesen schönen Sommer doch im Winter war der Geschützdonner des Krieges schon ganz nahe,
und am 31. Januar des Jahres 1945 zogen die Russen in die kleine Stadt ein.
Hier die Postkarte vom 25. Januar 1945, die Marion an ihre Eltern in Einbeck schrieb.


Man beachte den vorsichtigen Bericht, denn noch musste man an den Endsieg glauben
und die Flucht der Menschen aus Ostpreußen durfte nicht erwähnt werden.